Unfall NRW: Augenzeugen nach Kollision auf der Danziger Straße gesucht – Zwei Schwerverletzte – Drei Festnahmen – Ermittlungen dauern an

Polizeiband

Düsseldorf (ddna)

Samstag, 18. September 2021, 18:55 Uhr

Die Unfallermittler der Polizei Düsseldorf suchen nach einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend in Lohausen auf der Danziger Straße dringend nach Augenzeugen. Zwei Autos waren im Kreuzung zur Niederrheinstraße miteinander kollidiert. Zwei Personen verletzten sich schwer. Die Insassen des möglichen Verursacherfahrzeugs wurden festgenommen. Gegenstand der Ermittlungen ist derzeit, wer am Steuer dieses Pkw gesessen hat.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen bog zur Unfallzeit eine 51-jährige Düsseldorferin in ihrem VW bei Grün von der Niederrheinstraße nach rechts auf die Danziger Straße ab, um in Richtung Innenstadt zu fahren. Auf der Danziger Straße kam es dann zur Kollision mit einem Opel, der in Richtung Innenstadt unterwegs war. Der VW wurde auf die Niederrheinstraße zurückgeschleudert, prallte dort gegen einen Citroen und kam zum Stehen. Ein 59-jähriger Insasse des Opel erlitt ernstzunehmende Verletzungen, musste noch vor Ort reanimiert werden und schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Zwei weitere 31 Jahre alte Insassen blieben unverletzt. Die 51-jährige VW – Fahrerin wurde ernsthaft verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Spezialisten des Verkehrsunfallaufnahmeteams sicherten vor Ort die Spuren. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Bei allen drei Insassen des Opel wurde Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt. Die Männer wurden vorläufig festgenommen und ihnen wurden Blutproben entnommen. Gegenstand der Ermittlungen ist derzeit, wer zum Unfallzeitpunkt am Steuer des grauen Opel mit litauischen Kennzeichen gesessen hat.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.