Unfall BW: Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeiweste

Horb am Neckar (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagnachmittag bei Horb – Dettingen ereignete, ist der 71-jährige Fahrer eines Elektrofahrrads ernsthaft verletzt worden.

Der 71-Jährige war gegen Nachmittag auf der Kreisstraße 4761 von Dürrenmettstetten in Richtung Dettingen unterwegs und wollte offenbar nach links in einen Feldweg abbiegen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde der Radfahrer in dem Moment, als er abbog, von einem 50-jährigen Autofahrer überholt, sodass er dem überholenden Wagen in die Seite fuhr. Der 71-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Autofahrer blieb unverletzt. Zur Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger beauftragt. Neben Rettungsdienst, Notarzt und Straßenmeisterei war die Polizei mit mehreren Streifen im Einsatz. Die Kreisstraße war im Bereich der Unfallstelle bis 18 Uhr voll gesperrt. Es entstand Sachschaden von insgesamt rund 5.000 Euro.

Die Verkehrspolizei in Freudenstadt hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen darum, sich dort unter 07441 536-550 oder beim Polizeirevier Horb unter 07451 96-0 zu melden.

Frank Weber, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.