Blaulicht BW: Bundespolizei stellt Ausweismissbrauch fest

Einsatz mit Fahrzeugen

Konstanz (ddna)

Eine 24- jährige afghanische Staatsangehörige versuchte gestern (28. September 2021) am Grenzübergang Konstanz – Autobahn mit fremder Identität nach Deutschland einzureisen.

Im Rahmen der intensivierten Kontroll – und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zur Schweiz führten Beamte der Bundespolizei eine zielgerichtete Kontrolle eines Reisebusses von Italien kommend, über die Schweiz nach Deutschland durch. Zur Kontrolle wies sich eine Reisende mit einer belgischen Aufenthaltskarte für Euro – Bürger aus. Den dazugehörigen und zur Einreise notwendigen spanischen Reisepass konnte sie nicht vorlegen. Bei der Inaugenscheinnahme der Ausweiskarte durch die Bundespolizisten entstand der Verdacht, dass auf dem Lichtbild eine andere als die vor ihnen sitzende Frau abgebildet war. Dieser Verdacht verhärtete sich durch die Feststellung, dass die gemäß Dokumente spanische Staatsangehörige keinerlei spanische Sprachkenntnisse vorweisen konnte. Einee Überprüfung des Dokumentes im Fahndungssystem ergab, dass die Aufenthaltskarte zur Sicherstellung nach Diebstahl ausgeschrieben war.

Bei weiteren Maßnahmen auf der Dienststelle konnte die afghanische Staatsangehörigkeit festgestellt und somit ein Missbrauch von Ausweispapieren zweifelsfrei bestätigen werden. Die missbräuchlich verwendeten Dokumente wurden als Beweismittel sichergestellt; Auf die 24-Jährige kommt nun ein Strafanzeige zu. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde sie in die Schweiz zurückgewiesen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)