Unfall NRW: Fahrerflucht nach Verkehrsunfall auf dem Kennedyplatz – Zeugensuche

Polizeiband

Köln (ddna)

Nach einem Zusammenstoß zweier Autos am Freitagabend (24. September 2021) auf dem Kennedyplatz in Köln – Deutz sucht die Polizei Köln einen flüchtigen Mercedes und dessen Fahrer. Dieser soll gegen 22:30 Uhr eine Mini – Fahrerin (20) beim Überholen auf der Mindener Straße in Richtung Deutzer Brücke geschnitten haben. Die Frau wich nach rechts aus, stieß mit dem Vorderrad gegen den Bordstein und verlor die Kontrolle über den Mini und rammte eine Mauer. Dabei erlitt sie schwere Verletzungen. Der Mercedesfahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Frau zu kümmern.

Augenzeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 2 unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion