Polizei NRW: Warendorf – Freckenhorst. Mähdrescher bei Erntearbeiten beschädigt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Warendorf (ddna)

Erneut wurde ein Mähdrescher bei Erntearbeiten vorgestern (27. September 2021) 18 Uhr in Freckenhorst, Gronhorst beschädigt. Offensichtlich legte jemand Unbekanntes Metallteile auf das Feld, die das Fahrzeug erfasste und das Schneidwerkzeug beschädigte. Der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Selbst bei Schwerverletzten: immer häufiger Unfallflucht

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Weniger schön: immer häufiger flüchten Fahrer und Fahrerinnen in Nordrhein-Westfalen von der Unfallstelle. 2015 waren es schon 139.000 Unfallbeteiligte, die einfach verschwanden, 2019 dann mehr als 143 Tausend, also noch einmal fast 5.000 Flüchtige mehr!

NRW-Innenminister Herbert Reul zu dieser Entwicklung: „Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Präzise 40,9% der Fälle konnten von den Ermitteln aufgeklärt werden. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Die „Unfallflucht“ versteht zwar jeder, aber juristisch korrekt heißt es: „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ – niedergeschrieben in §142 des Strafgesetzbuches.