Unfall NRW: A40 Richtung Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen – Eine schwer und eine leicht verletzte Person

Polizeiband

Düsseldorf (ddna)

Mittwoch, 29. September 2021, 15:30 Uhr

Drei Fahrzeuge prallten gestern Nachmittag bei Moers auf der A40 in Richtung Dortmund an einem Stauende aufeinander. Hierbei wurden zwei Fahrzeuginsassen leicht beziehungsweise erheblich verletzt.

Den ersten Unfallermittlungen zufolge musste der Fahrer eines Sattelzuges, ein 65-Jähriger aus Lettland, auf dem rechten Fahrstreifen aufgrund des Verkehrs abbremsen. Der nachfolgende Fahrer eines Mercedes – Benz, ein 37 -Jähriger aus Moers, bremste ebenfalls ab. Ein dahinter folgender Fahrer eines Opel Astra, ein 27-Jähriger aus Duisburg, bemerkte das Stauende vor ihm zu spät und prallte fast frontal auf das Heck des Mercedes – Benz. Die Wucht des Aufpralls schob diesen auf den Anhänger des vor ihm geparkten Sattelzuges. Der 27-Jährige kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Seine Beifahrerin wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 17.000 Euro. Während der Rettungs – und Bergungsarbeiten kam es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion
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