Blaulicht BW: (BC) Autofahrer im Rausch / Zu viel Promille hatte ein 29-Jähriger am Donnerstag in Bad Schussenried.

Polizeiauto auf der Straße

Ulm (ddna)

Zeugen riefen am Mittag die Polizei, weil sie beobachtet hatten, wie ein betrunkener Mann in sein Auto gestiegen war und von einem Parkplatz in der Zeppelinstraße davonfuhr. Später stoppten die Beamten den Pkw bei Reichenbach. Schnell hatte die Polizei den Verdacht, dass der Autofahrer zu viel Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte das. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der 29 -Jährige tatsächlich intus hatte. Seinen Führerschein behielt die Polizei ein. Auf den Mann kommt jetzt eine Strafverfahren zu.

Die Polizei warnt: Wer alkoholisiert fährt, bringt sich und andere in Gefahr. Denn Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein, führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und er enthemmt. Diese Mischung ist gefährlich. Deshalb empfiehlt die Polizei, Alkoholgenuss und Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ankommen.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.