Polizei NRW: Gemeinsam für Lkw – Sicherheit

Polizeiband

Duisburg (ddna)

Die Polizei, der Zoll Duisburg, die Werkssicherheit ThyssenKrupp Steel und das Amt für Transportsicherheit Essen waren am Donnerstag (30. September 2021, 12 bis 16 Uhr) gemeinsam für mehr Sicherheit im Lkw – Verkehr im Einsatz. Dabei überprüften sie auf der Hoffschen Straße an der Einfahrt zum Thyssengelände unter anderem die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge, Ladungssicherung und die Fahrer.

Ein positives Fazit: Nach ersten Erkenntnissen des Zolls gab es keine arbeitsrechtlichen und sozialrechtlichen Beanstandungen. Die Lkw – Fahrer waren auch alle verkehrstüchtig.

Allerdings schrieben die Ordnungshüter 17 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Lenk-und Ruhezeiten. Ein 54 Jahre alter Fahrer aus dem Kreis Warendorf schoss dabei den Vogel ab: Innerhalb der vergangenen fünf Wochen hat er 98 Mal zu lange am Steuer seines Lasters gesessen. Ihn erwartet jetzt mit einem höheren vierstelligen Eurobetrag ein sattes Bußgeld. Auch gegen den Unternehmer der Transportfirma leiteten die Polizisten ein Bußgeldverfahren ein.

Ein weiterer Fahrer konnte sich die Brüche an drei Achsen seines Lkw nicht erklären. Sein Chef würde doch jedes Wochenende unter die Wagen gucken. Er durfte mit leerem Anhänger nur noch bis zur nächsten Werkstatt fahren, um die Schäden reparieren zu lassen. Trotzdem gab es Anzeigen für ihn und seinen Chef.

Des Weiteren schrieben die Polizisten drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Unfallverhütungsvorschriften. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Fahrer die nötigen Unterweisungsunterlagen oder keine persönliche Schutzausrüstung dabei haben.

Quelle: Polizei Duisburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)