Unfall NRW: Schwer verletzt nach Wendemanöver

Motorradunfall

Herdecke (ddna)

Ein 51-jähriger fuhr am Freitagabend mit seinem PKW auf dem rechten von zwei Fahrstreifen der B54, in Richtung Dortmund. Nach bisherigen Erkenntnissen wollte er auf der Fahrbahn wenden, und fuhr dabei über den linken Fahrstreifen. Hier stieß er mit dem folgenden 58-jährigen Herdecker zusammen, der mit seinem Motorrad auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Der Herdecker wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Kreispolizeibehörde Ennepe – Ruhr – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.