Was die Menschen wirklich denken: In Nordrhein-Westfalen –  kurz NRW

 

Ganz ohne Politik: Was denken die Menschen in NRW? Wie glücklich sind sie? Bild: Michael Gaida


Keine Redakteurin und kein Redakteur haben diesen Artikel geschrieben, sondern eine Software ganz alleine. Grundlage ist eine repräsentative Befragung von 1.200 Menschen in NRW. Wie das funktioniert lesen Sie bei Interesse bitte am Ende des Artikels.


(ddna) Ein Thema steht bei den Bewohnern von Nordrheinwestfalen ganz klar vorne auf der „da muss sich was ändern“-Liste: Das ist die Verkehrspolitik. Die Verkehrspolitik und der öffentliche Nahverkehr haben bei 15,5% aller Befragten eher ein schlechtes bis sehr schlechtes Ansehen.


Allerdings: 55% der Menschen in NRW sagen, sie würden mit dem Autoverkehr und mit U-, S- und Regionalbahnen „ganz zufrieden sein“. Ein wirklich drückendes Alltagsproblem scheint das Thema also nicht zu sein. Am häufigsten wurden dieser Wunsch von den Befragten an die Verkehrs-Verantwortlichen gerichtet: Vier von fünf Befragten sind für niedrigere Preise für Bahnfahrten und möchten höhere Preise für Flugreisen. 69 Prozent der Volljährigen in NRW befürworten ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen. Der ADAC Monitor kommt zu diesem Ergebnis: „In allen NRW-Städten überwiegt trotz vieler schlechter Platzierungen insgesamt noch die Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität“.


Ausländerzuzug und Ausländeranteil zweitwichtigstes Thema

Ähnlich sieht es bei einem anderen Thema aus, dass je nach Größe der Stadt in NRW sehr unterschiedlich gesehen wird: Ausländerpolitik und der Zuzug von Migranten. In den ländlichen Regionen liegt das Thema „Ausländerzuzug“ oft im Mittelfeld wichtiger Themen, in den großen Städten dagegen ist das Thema „Integration“ an Platz 1 oder Platz 2 zu finden. Die Aussagen der Befragten reichen von „wenn die keine Straftaten begehen ist ja ok“ bis zu „es gibt generell zu viele Ausländer“. Vor allem in Duisburg ist der hohe Ausländeranteil aus Sicht der Befragten „eher ein Problem“. Aus dem NRW Sozialreport 2020: „Seit 2011 ist wieder ein deutlicher Anstieg der nichtdeutschen Bevölkerung um etwa 750 000 Menschen zu beobachten, damit stieg ihr Bevölkerungsanteil um 4,0 Prozentpunkte. Diese Entwicklung ist in Umfang und Tempo in etwa vergleichbar mit dem Anstieg zu Anfang der 1990er Jahre“.


Arbeitslosigkeit,Einkommen und Mieten in NRW

Im Jahr 2011 lag die Arbeitslosenquote bei 8,1%, heute mit 7% immer noch deutlich höher als im Bundesdurchschnitt mit 5,4%. Das durchschnittliche monatliche Haushaltsnettoeinkommen  in Nordrhein-Westfalen stieg seit 2014 um 7,2 Prozent auf 3 401 Euro in 2019 (aktuellste Zahl). Gleichzeitig stiegen auch in NRW die Mieten deutlich, ein Beispiel: In Köln-Chorweiler, lange Jahre ein sozialer Brennpunkt mit hoher Arbeitslosigkeit, stiegen die Mieten  im Vergleich zum Oktober vor 5 Jahren um 22%. Aber: Das Thema „Mieten“ kommt erst nach Verkehr(spolitik) und Migranten. Eine Ausnahme ist hier die Universitätsstadt Münster, in der öfter so formuliert wurde: Es gibt  „kaum noch bezahlbaren Wohnraum“. Damit wurden in Münster alle anderen Themen auf die hinteren Plätze verdrängt. 27% aller Mieterinnen und Mieter befürchten weitere Mieterhöhungen und rund 55% könnten gegenwärtig wegen des hohen Mietniveaus nicht umziehen, selbst wenn sie dies gerne täten. Nach einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung machen sich in NRW gegenwärtig 11% der Menschen Gedanken über ihre wirtschaftliche Zukunft. In der Befragung von digitaldaily gaben 17% der Befragten an, dass sie befürchten, in Zukunft mit weniger Geld auskommen zu müssen.


NRW-Bewohner und der Klimawandel

29 Prozent der in NRW befragten Menschen nennen Umweltschutz und Maßnahmen gegen den Klimawandel als wichtigen Wunsch. Rund 90% sagen, aus ihrer Sicht gäbe es bei diesen Themen großen oder sehr großen Handlungsbedarf. Daraufhin hat digitaldaily gefragt, ob die Menschen auch bereit sind, ihr eigenes Leben deswegen zu verändern: Fast drei Viertel (72 Prozent) wären damit einverstanden Fleisch, Milch, Wurst, Käse und Eier teurer zu verkaufen, wenn bei deren Produktion besonders viel Kohlendioxid ausgestoßen wird. Mehr als 90% möchten, dass erneuerbare Energien noch stärker ausgebaut werden und 74 Prozent wären bereit, sich für den Klimaschutz im Alltag einzuschränken. Es gibt auch eine klare Antwort auf die Frage, ob man auf einen privaten PKW verzichten würde: 82% der AutobesitzerInnen sagen „nein, auf keinen Fall“.


Kitas und Schulen in NRW

Kitas und Schulen werden NRW-weit oft als drittgrößtes Problem beziehungsweise Ärgernis empfunden. Besonders oft genannt wurden „unsere Schulen haben viel zu wenige Lehrer“ bis zu „Digitalisierung gibt es nur in Ansätzen“. Zu wenige Kita-Plätze mit „Gruppen, die viel zu groß sind“, wurden ebenfalls häufig als Problem genannt.


Keine große Kritik an Corona-Maßnahmen

 Gefragt wurde auch, wie zufrieden die Menschen in NRW mit der Corona-Politik im Land und durch die Verwaltungen sind: Zwischen 60 – 70% kommen je nach Stadt zu dem Ergebnis: „Man hätte das vermutlich nicht besser hinbekommen können“. Dies ist zwar eine nur verhalten positive Aussage, sie spiegelt sich aber in der klaren Mehrheit der Kommentare wieder.


Die Menschen in NRW sind eigentlich sehr zufrieden

Die Zufriedenheit mit der eigenen Lebenssituation insgesamt stand am Abschluss der Befragung. Den Spitzenwert erreichte hier der Großraum Aachen, aber auch in Bonn und Düsseldorf sagt die klare Mehrheit der Befragten das „das Leben hier schon sehr in Ordnung“. Wuppertal, Essen und Siegen konnten sich im Vergleich zu Befragungen vor 5 und vor 10 Jahren deutlich verbessern. Duisburg liegt auf dem letzten Platz der Zufriedenheits-Skala. Noch 2016 war die Zufriedenheit und das Glücklich sein in der Region Düsseldorf unter dem Bundesdurchschnitt, heute zählen die Düsseldorfer zu den glücklichsten Stadtbewohnern in Deutschland.


Warum ist dieser Artikel von einem Computer verfasst? Der Software wurde per „machine learning“ mit vielen hundert Beispielartikeln beigebracht, was wichtig und was weniger wichtiger ist. Die Formulierungen und Absätze mögen noch etwas holprig sein – Entschuldigung, dieser Computer lernt noch! Die Zitate wurden dann ausgewählt, wenn deren Inhalt objektiv die Mehrheit der Befragten-Meinungen zu dem jeweiligen Punkt zusammenfasst. Das auch Quellen wie der ADAC Monitor verwendet werden konnten liegt daran, dass die Software den Sinn eines Absatzes versteht und sich dann aus einer Datenbank dazu passende Informationen sucht. Zugegeben: In diesem Fall hat es geklappt, aber manchmal werden solche Textausschnitte noch sehr abrupt in einen Artikel eingebaut. Deutsche Grammatik ist schwer…