Unfall NRW: Verkehrsunfall mit vier schwer verletzten Personen in Königsfeld

Polizeiweste

Ennepetal (ddna)

Gestern (8. Oktober 2021) am Abend befuhr ein 23- jähriger Fahrer aus Radevormwald mit seinem Pkw BMW die B483 in Ennepetal in Fahrtrichtung Radevormwald. Laut Zeugenaussagen überholte er als letzter von drei Fahrzeugen mit erhöhter Geschwindigkeit einen unbeteiligten Pkw und wurde im weiteren Streckenverlauf vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr getragen. Hier kollidierte er mit dem entgegenkommenden Pkw Opel Monza eines 29- jährigen Remscheiders und kam von der Fahrbahn ab. Bei der Kollision wurden die beiden Fahrer sowie ihre beiden Beifahrer im Alter von 23 und 44 Jahren ernsthaft verletzt. Die Insassen des BMW wurden teilweise eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr aus dem Pkw geborgen werden. Aufgrund der Spurenlage und Zeugenangaben besteht der Anfangsverdacht, dass der BMW an einem illegalen Kfz – Rennen beteiligt gewesen sein könnte. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die B483 komplett in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Ennepe – Ruhr – Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion