Polizei NRW: Betrunken gegen E-Scooter gefahren – Blutprobe

Polizeiband

Köln (ddna)

Mit etwa 1,2 Promille ist ein Lastenfahrradfahrer (30) in der Nacht auf Sonntag (10. Oktober 2021) auf dem Radweg der Universitätsstraße gegen einen auf dem Boden liegenden E-Scooter einer Leihfirma gefahren und gestürzt. Der in Höhe des Aachener Weihers Gestürzte hatte nach dem Unfall selbst die Polizei gerufen. Auf der Wache entnahm ein Arzt dem Leichtverletzten eine Blutprobe. Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion