Blaulicht BW: (KA) Betrunkene Elektroroller – Fahrer bei Schwerpunktkontrollen festgestellt

Zwei Polizisten

Karlsruhe – Südweststadt (ddna)

Insgesamt vier betrunkene Fahrer von Elektro – Rollern, eine unter Alkohol stehende E- Scooterfahrerin, einen mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehenden E- Rollerfahrer sowie einen erheblich betrunkenen Radfahrer stellten Beamte des Polizeireviers Karlsruhe – Südweststadt in der Nacht zum Samstag fest.

Binnen knapp drei Stunden, von 0:40 bis 3:20 Uhr, gerieten die Betroffenen in die Schwerpunktkontrollen der Beamten. Dabei stellten die Ordnungshüter in den Innenstadtgebieten der Ebert-prinzen/ – Baumeister und Gartenstraße Alkoholwerte von rund 0,7 Promille bis zu 1,3 Promille fest. Der Radfahrer war gar so sehr alkoholisiert, dass er zur Durchführung eines Alkoholtests nicht mehr in der Lage war. Drei Personen haben nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu erwarten, während weitere vier aufgrund der geringeren Alkoholisierung mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen müssen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei unabhängig der durch Alkoholeinwirkung drohenden Gefahren im Straßenverkehr auf die entsprechenden Konsequenzen – auch beim Führen eines E-Scooters im Zusammenhang mit Alkohol- beziehungsweise Drogenkonsum – hin. Hier ist der Autoführerschein ebenso in Gefahr.

Ralf Minet, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Weniger schön: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.