Polizei NRW: Erfolgreiche Videobeobachtung im Bereich Mehmet – Kubasik – Polizeipräsident lässt mobilen Videocontainer abbauen.

Polizeiweste

Dortmund (ddna)

Die Straftaten im Bereich des Mehmet – Kubasik – Platzes sind seit Beginn der Videobeobachtung im Juni 2021 stark gefallen. Die Kameras sind aus diesem Grund bereits abgeschaltet. Der mobile Beobachtungscontainer wird diese Woche abgebaut. Ein Verdrängungseffekt ist aktuell nicht erkennbar.

Im Juni startete die mobile Videobeobachtung in der Münsterstraße sowie am angrenzenden Mehmet – Kubasik – Platz. Siehe auch: https:/.presseportal.deulicht19113

Seit Beginn der Videobeoachtung am Freitag (18. Juni 2021) sind die Straftaten im Bereich des Mehmet – Kubasik – Platzes deutlich zurückgegangen. Waren im ersten Halbjahr 45 Delikte in diesem Bereich zu beklagen, so sind im Zeitraum von Mitte Juni bis August nur 11 Straftaten zu verzeichnen. Dies ist insbesondere für den Sommer ein bezeichnender Rückgang, da Straßenkriminalität naturgemäß ihren Höhepunkt in den warmen Monaten hat. Aufgrund dieser positiven Entwicklung ist die rechtliche Grundlage für die Videobeobachtung im Bereich des Mehmet – Kubasik – Platzes weggefallen. Die Kameras wurden Anfang Oktober abgeschaltet. Der Videocontainer wird am heutigen Tag abgebaut. Aktuell liegen außerdem keine Erkenntnisse vor, dass sich im angrenzenden Bereich ein neuer Kriminalitätsbrennpunkt gebildet hat.

„Der Rückgang der Zahlen zeigt, wie wirksam Videobeobachtung als Baustein einer modernen Kriminalitätsbekämpfung sein kann. Der Druck, den wir damit auf Straftäter aufbauen, hilft insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern. Natürlich bleibt die Videobeobachtung aber auch eine grundrechtseingreifende Maßnahme, die fortlaufend auf ihre Verhältnismäßigkeit überprüft wird. Aufgrund der positiven Entwicklung habe ich deshalb angeordnet, die Videobeobachtung auf dem Mehmet – Kubasik – Platz mit sofortiger Wirkung einzustellen. Wir sind unserem behördenstrategischen Ziel, Sicher leben in der Nordstadt, wieder ein Stück näher gekommen „, erklärt Polizeipräsident Gregor Lange.

Die Polizei Dortmund wird die Entwicklung auf dem Mehmet – Kubasik – Platz genau beobachten. Eine spätere Wiedereinführung der Videoüberwachung bei steigenden Fallzahlen ist nicht auszuschließen.

Die fest installierte Videobeobachtung in der Brückstraße und in der Münsterstraße ist von der Abschaltung nicht betroffen. Bei dem Videocontainer auf dem Mehmet – Kubasik – Platz handelt es sich um einen mobilen Container für zeitlich begrenzte Videobeobachtung. Die mobile Komponente sowie die fest installierten Kameras sind Teil des Sicherheitskonzepts in der Dortmunder Nordstadt. Zusammen mit der Ermittlungskommission Nordstadt und dem Präsenzkonzept sind es zahlreiche Maßnahmen der Polizei Dortmund, die im Zuständigkeitsbereich der Wache Nord ineinander greifen. Der Trend der sinkenden Fallzahlen in den letzten Jahren bestätigt das polizeiliche Konzept.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)