Unfall NRW: Fußgängerin nach Verkehrsunfall verstorben

Polizeiweste

Wuppertal (ddna)

Nachdem eine 88-jährige Frau am Donnerstag (7. Oktober 2021) bei einem Unfall auf der Große Hakenstraße Ecke Eschenstraße in Wuppertal – Barmen schwere Kopfverletzungen erlitten hatte (siehe hierzu Pressemeldung vom 8. Oktober 2021; „W Fußgängerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt“), erlag sie diesen gestern (10. Oktober 2021) im Krankenhaus.

Das Verkehrskommissariat ermittelt, um den genauen Unfallhergang aufzuklären. In diesem Zusammenhang werden Augenzeugen gesucht, die Hinweise zu dem Geschehen vom 7. Oktober 2021 geben können. Sie werden gebeten, sich unter 0202-0 zu melden.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.