Blaulicht BW: Mann soll am Freiburger Hauptbahnhof DB – Mitarbeitende mit einem Messer bedroht haben und löst Einsatz der Bundespolizei aus

Polizeiauto

Freiburg im Breisgau (ddna)

Ein 63-Jähriger soll zwei DB – Mitarbeiter im Freiburger Hauptbahnhof bedroht haben und löste damit einen Einsatz der Bundespolizei aus. Die Einsatzkräfte wurden durch den betrunkenen Mann beleidigt. Später urinierte er in die Gewahrsamszelle.

Der 63- jährige deutsche Staatsangehörige sprach am Freitagabend (8. Oktober 2021) im Hauptbahnhof Freiburg im Breisgau zwei DB – Mitarbeiter an. Im Verlaufe des Gesprächs soll der betrunkene Mann den beiden Mitarbeitenden verbal damit gedroht haben, ein Messer einzusetzen. Die verständigte Bundespolizei konnte den Mann noch in der Haupthalle stellen. Dabei wurde auch ein Diensthundeführer mit Hund eingesetzt. Während der Einsatzmaßnahmen beleidigte der Mann die Bundespolizisten häufig und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Bei der Durchsuchung wurden vier zugriffsbereite Messer bei dem 63-Jährigen aufgefunden. Ein durchgeführter Promilletest ergab einen Wert von 1,96 Promille. Während des Aufenthalts in den Gewahrsamsräumen der Bundespolizei urinierte und kotete er in die Gewahrsamszelle. Nach fünf Stunden durfte der 63-Jährige das Bundespolizeirevier wieder verlassen. Die mitgeführten Messer wurden beschlagnahmt und gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion