Unfall NRW: Motorradfahrer bei Zusammenprall mit Auto erheblich verletzt

Motorradunfall

Wipperfürth (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall in Wipperfürth – Wasserfuhr hat sich am Freitag (8. Oktober 2021) ein Motorradfahrer aus Lüdenscheid ernstzunehmende Verletzungen zugezogen. Der 27-jährige Motorradfahrer war am Nachmittag auf der Landstraße 284 in Richtung Halver unterwegs. An der Kreuzung in Wasserfuhr wollte zeitgleich eine aus Richtung Kreuzberg kommende 65-Jährige die L 284 mit einem Kia überqueren. Der Motorradfahrer konnte dem querenden PKW nicht mehr ausweichen und prallte gegen die rechte Fahrzeugseite. Dabei zog sich der 27 -Jährige schwere Verletzungen zu; Nach einer notärztlichen Versorgung am Unfallort brachte ihn ein Rettungswagen in das Krankenhaus Wipperfürth.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion