Unfall NRW: Radfahrer (18) von Auto erfasst und erheblich verletzt

Polizeiauto

Witten (ddna)

Zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Radfahrer ist es am gestrigen Sonntag, 10. Oktober 2021, in Witten – Bommern gekommen.

Nach aktuellem Ermittlungsstand fuhr ein 24- jähriger Autofahrer aus Witten am Nachmittag auf der Elberfelder Straße in Richtung Bommerholz und beabsichtigte, nach links auf eine Grundstückseinfahrt zu fahren.

Zur gleichen Zeit war ein 18- jähriger Wittener mit seinem Fahrrad auf der Elberfelder Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs.

Kurz hinter dem Einmündungsbereich zur Wengernstraße kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der 18-Jährige stürzte und wurde schwer verletzt.

Nach erste Hilfe vor Ort brachte eine Rettungswagenbesatzung den jungen Mann in ein Krankenhaus, in dem er stationär verblieb.

Das Verkehrskommissariat klärt nun den genauen Unfallhergang.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.