Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Polizeiauto

Recklinghausen (ddna)

Bottrop:

Rund 2.000 Euro Schaden sind bei einer Unfallflucht auf dem Westring entstanden. Ein Zeuge konnte beobachten, wie am Sonntagmorgen um 7:25 Uhr ein Autofahrer gegen den geparkten grünen Opel Karl stieß – und dann weiterfuhr. Der Verursacher soll in einem Kombi unterwegs gewesen sein und den Unfall beim Rückwärtsfahren gebaut haben. Das Auto müsste demnach hinten rechts beschädigt sein. Nach dem Fahrer bzw. der Fahrerin wird gesucht.

Auf der Mirkstraße wurde am Samstagnachmittag, zwischen 16:45 und 17:15 Uhr, ein roter Peugeot 206 angefahren und beschädigt. Der Verursacher ist geflüchtet. Der Schaden wird auf 1.500 Euro geschätzt.

Haltern am See:

Die Polizei sucht nach einem Autofahrer, der heute Vormittag auf der Sythener Straße unterwegs und in einen Unfall verwickelt war, dann aber geflüchtet ist. Ein Dorstener Autofahrer musste dort mit seinem roten Ford, gegen 9:45 Uhr, einem schwarzen Auto ausweichen, deren Fahrer in Höhe des Windrades Nähe der A43 auf die Fahrbahn fahren wollte. Der Dorstener fuhr in den Straßengraben. Er blieb unverletzt, allerdings entstand auch Sachschaden in Höhe von rund 3.500 Euro.

Hinweise nimmt das zuständige Verkehrskommissariat in Gladbeck unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Selbst bei Schwerverletzten: immer häufiger Unfallflucht

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. 2019, im Vergleich zu 2015, waren 5.000 Unfallbeteiligte mehr verschwunden: insgesamt 143.500 Fahrerinnen und Fahrer!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem“, betont Innenminister Herbert Reul und fügte hinzu: „Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Präzise 40,9% der Fälle konnten von den Ermitteln aufgeklärt werden. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.