Unfall NRW: Frau bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeiauto

Warendorf (ddna)

Am Montag (11. Oktober 2021) kam es am Abend zwischen Warendorf und Milte zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Frau ernsthaft verletzt wurde. Eine 56-jährige Ostbeveranerin fuhr mit ihrem PKW die Landstraße 830 von Warendorf in Richtung Milte. Kurz vor Milte kam sie aus ungeklärter Ursache nach rechts vor der Fahrbahn ab. Sie drehte sich öfter mit ihrem Ford und überschlug sich. Das Fahrzeug kam auf dem Dach auf einem angrenzenden Feld zum Liegen. Die Ostbeveranerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus nach Münster gebracht.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion