Blaulicht BW: Gesuchter entgeht 40-tägiger Haftstrafe

Polizeiband

Weil am Rhein (ddna)

Ein wegen Erschleichen von Leistungen rechtskräftig verurteilter 42-Jähriger wurde gestern am späten Abend in Weil am Rhein durch die Bundespolizei gefasst. Da er selbst die geforderte Geldstrafe nicht begleichen konnte, sprang sein Onkel für ihn ein. Damit ersparte sich der Mann eine 40-tägige Haftstrafe.

Am späten Montagabend (11. Oktober 2021) wurde der 42-jährige deutsche Staatsangehörige durch eine Streife der Bundespolizei im Stadtgebiet von Weil am Rhein kontrolliert. Bei der Überprüfung zeigte sich, dass der Mann viermal gesucht wurde. Einmal war ein Haftbefehl zu vollstrecken. Wegen des Erschleichens von Leistungen wurde der 42-Jährige von einem Gericht rechtskräftig verurteilt. Die im Strafbefehl geforderte Geldstrafe in Höhe von 400 Euro bezahlte der Gesuchte jedoch nie. Aufgrund dessen schrieb ihn das Gericht zur Fahndung aus. Da der Gesuchte die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er zum Bundespolizeirevier Lörrach verbracht. Dort konnte er seinen Onkel telefonisch erreichen, der ihm das Geld brachte. Durch die Zahlung entging der 42-Jährige einer Haftstrafe von 40 Tagen. Weiterhin wurde der Mann dreimal zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Grund dafür waren ebenfalls Verurteilungen wegen Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen. Auch hier standen noch nicht bezahlte Geldstrafen im Raum. Der Gesuchte wurde aufgefordert sich mit den zuständigen Gerichten, bezüglich der Bezahlung der offenen Geldstrafen, in Verbindung zu setzen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)