Unfall NRW: Schwerverletzter nach Lkw – Unfall in Wuppertal

Polizeiauto

Wuppertal (ddna)

Bei einem Unfall auf der Straße Hahnenfurth in Wuppertal erlitt gestern (11. Oktober 2021, am Nachmittag) ein Lastwagenfahrer erhebliche Verletzungen.

Der 49-jährige Mann aus Unna war mit seinem Mercedes – Lkw in Richtung Wuppertal unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache die Korntolle über sein Fahrzeug verlor und in den Gegenverkehr geriet. Hier kollidierte er mit dem Laster eines 58-jährigen Wuppertalers, der auf der Straße in Richtung Mettmann unterwegs war.

Als Ersthelfer am Unfallort ankamen, befand sich der 49-Jährige noch in seiner Fahrerkabine und war ohne Bewusstsein. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernahmen die Augenzeugen die Reanimation und Erstversorgung des Verletzten. In der Folge musste der Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ob ein vor dem Unfall erlittener internistischer Notfall zu dem Zusammenprall führte, ist Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrskommissariats.

Für die Bergung der Fahrzeuge und die Räumung der Unfallstelle musste die Straße Hahnenfurt bis etwa 18:30 Uhr gesperrt werden.

Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 60.000 Euro.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.