Blaulicht BW: Unterschlagung und Betrug führen zu zwei Festnahmen

Polizeiweste

Singen/ Konstanz (ddna)

Ein per U- Haftbefehl gesuchter rumänischer Staatsangehöriger ging am gestrigen Tag (12. Oktober 2021) Zivilfahndern der Bundespolizei am Bahnhof Singen ins Netz. Das Amtsgericht Memmingen hatte im April 2021 aufgrund eines Ermittlungsverfahrens wegen Unterschlagung in zwei Fällen Haftbefehl erlassen.

Bereits Anfang September 2019 soll der 49- jährige angestellte Busfahrer einer GmbH in Neu – Ulm unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben sein. Einer Summe von rund 330,00 Euro aus Wechselgeld und Einnahmen blieb er dabei der Firma schuldig. Darüber hinaus hatte der Mann im Jahr 2017 ein Auto im Wert von knapp 16.000 Euro finanziert. Seit Oktober 2019 sei er seinen Darlehenszahlungen jedoch nicht mehr nachgekommen. Unter Mitnahme des Fahrzeugs soll er sich schließlich von seiner damaligen Wohnung abgesetzt haben. Der tatsächliche Aufenthaltsort des Mannes blieb bis zur Feststellung am Bahnhof in Singen unbekannt. Nach der heutigen Richtervorführung am örtlichen Amtsgericht wurde der gesuchte Mann schließlich in die JVA Memmingen gebracht.

Weiter stellte die Bundeszollverwaltung bei einer zollrechtlichen Kontrolle am Grenzübergang Emmishofer Tor in Konstanz einen 59-jährigen Fußgänger fest, der von der Staatsanwaltschaft Konstanz wegen Betrugs gesucht wurde. Die Bundespolizei nahm zuständigkeitshalber den Staatsangehörigen der Schweiz fest. Im Januar 2021 verurteilte das Amtsgericht Konstanz den Mann zu einer Geldstrafe, welche er nicht bezahlte. Da er die ausstehende Zahlung auch am gestrigen Tage nicht begleichen konnte, wurde er zu einer 40-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Konstanz eingeliefert.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion