Chaos am BER – Urlauber sollen ab München fliegen und Fähren nutzen!

BER-Überlastung: Flugreisende nach Mallorca sollen auf Fähren ausweichen


(dabd) Angesichts von bis zu 70.000 erwarteten Reisenden am kommenden Sonnabend hat die Leitung des internationalen Hauptstadtflughafens BER (Berlin) dringend dazu geraten, von anderen Flughäfen abzufliegen oder den Urlaubsantritt zu verschieben. Man sei mit der durchschnittlichen Wartezeit am Terminal von derzeit vier Stunden genauso schnell mit dem ICE am Münchner Flughafen. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder begrüsste den Vorschlag: „Ich denke, für viele Berliner wird es auch schön sein von einem Bundesland abzufliegen, in dem man sicher sein kann, dass die Checkliste des Piloten so akkurat ist wie ein Stimmzettel, also bei uns jedenfalls“.


Die Flughafendirektion machte noch einmal darauf aufmerksam, dass niemand davon ausgehen konnte, dass der BER von Urlaubern genutzt wird. Dies sei nach 16 Jahren Bauzeit „für alle Beteiligten eine völlig überraschende Entwicklung“. Reisende sollten deswegen auch alternative Anreisemöglichkeiten an ihre Urlaubsorte prüfen. So werde Mallorca laut Flughafen-Leitung per Fähre vom spanischen Festland aus mehrfach täglich angelaufen. Aber nicht nur Mallorca sei ohne Flugzeug zu erreichen, auch die Türkei. Der Geschäftsführer erinnerte in diesem Zusammenhang an schöne persönliche Erlebnisse: So sei er noch mit dem VW Käfer durch das damalige Jugoslavien bis in die Türkei gereist – „so etwas kann ich nur jedem jungen Menschen wünschen, dass ist ein ganz intensives Erlebnis!“


Das Management des BER verwies außerdem darauf, dass der Airport nicht nur aus organisatorischen, sondern auch aus politischen Gründen abfliegende Touristen entweder vier Stunden warten lässt oder gar nicht mitnimmt, weil die Check-in-Zeit verstrichen ist:  „Wir alle wissen doch das Fliegen in Sachen Erderwärmung keine glänzende Rolle spielt. Und wir stellen uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung: Je unbeliebter das Fliegen von uns gemacht wird, desto besser für die Umwelt“. Greta Thunberg schickte heute eine Whatsapp an die BER-Geschäftsführung, in der sie sich für „die ungewöhnliche und supercoole Maßnahme“ bedankte.


Eine Komission, die von rot-rot-grün ins Leben gerufen wird, soll trotzdem ab 2024 prüfen, ob sich der BER zeitgemäß umbauen lässt. Als Berater wurde bereits der ehemaliger Berliner Bürgermeister Müller unter Vertrag genommen. Über das Honorar wurde Stillschweigen vereinbart, die Laufzeit des Vertrages beträgt 16 Jahre.

BER – Hauptterminal nach der erfolgreichen Erweiterung


(dabd ist die Agentur für unwahre bösartige fakenews)