Unfall NRW: Motorradfahrer tödlich verletzt

Motorradunfall

Aachen (ddna)

Ein 24-jähriger Motorradfahrer wurde gestern Abend bei einem Verkehrsunfall auf dem Adalbertsteinweg tödlich verletzt. Der Mann war gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt unterwegs und kollidierte an der Kreuzung Sedanstraße mit dem Heck eines Busses, der aus Richtung Josefskirche kommend nach links in die Elsassstraße einbiegen wollte. Trotz medizinischer Versorgung vor Ort, erlag der Fahrer wenig später seinen schweren Verletzungen. Ein Gutachter wurde in die Unfallaufnahme mit eingebunden und untersucht nun den genauen Hergang. Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Der Adalbertsteinweg musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Quelle: Polizei Aachen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.