Blaulicht BW: Trucker – Safety – Week: Polizei überprüft Ladungssicherung

Polizeikontrolle zur Ladungssicherung am Donnerstag auf der Tank- und Rastanlage Denkendorf an der A8

Bild: Polizeikontrolle zur Ladungssicherung am Donnerstag auf der Tank- und Rastanlage Denkendorf an der A8 (Polizeipräsidium Ludwigsburg presseportal.de)

Ludwigsburg (ddna)

Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen müssen in Fahrzeugen so verstaut und zu gesichert werden, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Damit die Ladung unter verkehrsüblichen Bedingungen nicht verrutschen, umfallen, verrollen oder herabfallen kann, muss sie fachgerecht und wirkungsvoll gesichert werden. Nicht oder nicht richtig gesicherte Ladung kann schnell zu einem Unfall führen. Eine gute Ladungssicherung beginnt bereits mit dem richtigen Verladen, der Berücksichtigung des Ladungsschwerpunkts sowie des zulässigen Gesamtgewichts und der Achslasten des Transportfahrzeugs und endet mit der eigentlichen Sicherung, etwa durch Zurrgurte oder Zurrketten.

Auf der Tank – und Rastanlage Denkendorf an der A8 München – Stuttgart, zwischen den Anschlussstellen Wendlingen und Esslingen, haben Beamtinnen und Beamte der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am Donnerstag die Ladungssicherung von Fahrzeugen des gewerblichen Güterverkehrs kontrolliert.

Bei 11 der 85 kontrollierten Fahrzeuge stellten die Einsatzkräfte Mängel bei der Ladungssicherung fest und untersagten den Fahrerinnen und Fahrern die Weiterfahrt bis zur Behebung der Mängel. Neun Fahrzeuglenker hatten die Lenk – und Ruhezeiten nicht eingehalten. An fünf Lkw war infolge technischer Veränderungen die Betriebserlaubnis erlöschen. Ein Fahrer war mutmaßlich unter Drogeneinfluss gefahren und acht weitere Trucker waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

Im Verlauf der Kontrolle hielten die Einsatzkräfte auch einen Tiertransporter an, in dem Rinder transportiert wurden. Dabei stellten sie fest, dass die Transportboxen nicht über die vorgeschriebene Mindesthöhe verfügten und der Boden nicht ausgestreut war. Nach Begutachtung durch Mitarbeitende des Veterinäramtes konnte der Fahrer seine Fahrt bis zum Zielort fortsetzen. Das Transportunternehmen wird angezeigt.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion
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