Unfall BW: (KA) 78-Jähriger bei Unfall tödlich verletzt

Polizeiauto

Karlsruhe (ddna)

Am Mittwochnachmittag kam es auf der Bundesstraße 293 zwischen Bauerbach und Flehingen zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 78-Jähriger getötet und eine weitere Person schwer verletzt wurde.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei befuhr eine 77-jährige Fahrerin eines Audis gemeinsam mit ihrem 78-jährigen Beifahrer am Nachmittag die B 293 in Richtung Bretten. Zwischen Bauerbach und Flehingen scherte sie mit ihrem Fahrzeug aus und wollte den vor ihr fahrenden Pkw überholen. Dabei übersah die Rentnerin den entgegenkommenden Lkw und prallte mit diesem frontal zusammen. In der Folge wird der Audi abgewiesen und kollidierte mit einem in Richtung Bretten fahrenden Fiesta.

Durch den Zusammenstoß wird der 78-jährige Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen erlag der Mann noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die 77 Jahre alte Unfallverursacherin erlitt schwerste Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die 54 Jahre alte Fiat – Fahrerin zog sich durch die Kollision keine schwerwiegenden Verletzungen zu und wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Nach aktuellem Sachstand muss die Bundesstraße 293 noch für mehrere Stunden gesperrt bleiben. Über die Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden.

Des Weiteren ist die Verkehrspolizei Karlsruhe auf der Suche nach dem Fahrzeug, dass durch die Rentnerin überholt wurde. Zeugen, die Angaben über das Fahrzeug oder über den Fahrer- machen können, werden gebeten, sich unter 0721 944840 zu melden.

Marion Kaiser, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.