Polizei NRW: Polizei stoppt betrunkenen Transporter – Fahrer

Zwei Polizisten

Mönchengladbach (ddna)

Die Polizei hat am Mittwochvormittag, 20. Oktober 2021, im Bereich Bungt den alkoholisierten Fahrer eines Kleintransporters angehalten.

Augenzeugen war zuvor der schwankende Gang des Mannes auf dem Weg zum Fahrzeug aufgefallen. Kurz darauf am Mittag hielt eine Polizeistreife den gesuchten Transporter an der Peter – Krall – Straße an. Ein freiwilliger Promilletest bestätigte den Verdacht, dass der 29 -Jährige erheblich alkoholisiert war. Außerdem besitzt er keine gültigen Führerschein. Ein Arzt entnahm dem 29-Jährigen eine Blutprobe.

Die Polizei hat gegen ihn Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Führerschein gestellt. Zusätzlich wird gegen die Halterin des Fahrzeugs wegen des Zulassens des Fahrens ohne Führerschein ermittelt.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion