Blaulicht BW: Mit falschen Papieren im Fernzug unterwegs

Polizeiweste

Basel (ddna)

Mit gefälschten Dokumenten versuchte ein 29-Jähriger mit dem Fernzug von Deutschland nach Italien zu reisen. An der deutsch-schweizerischen Grenze beendete die Bundespolizei die Reise. Gegen den Mann wurde ein Strafanzeige eingeleitet und eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro erhoben.

Am Mittwochmittag (20. Oktober 2021) wurde der 29- jährige türkische Staatsangehörige in einem Fernzug auf Höhe des Badischen Bahnhofs Basel, von der Gemeinsamen operativen Dienstgruppe (GoD) aus deutscher Bundespolizei und Eidgenössischer Zollverwaltung, kontrolliert. Als Ziel gab der Mann an, nach Rom reisen zu wollen. Zur Kontrolle legte er einen türkischen Reisepass sowie einen Aufenthaltstitel aus Italien vor. Bei der Inaugenscheinnahme der Dokumente stellte die Streife Fälschungsmerkmale an beiden Dokumenten fest. Bei der Durchsuchung konnte außerdem noch eine falsche türkische Identitätskarte gefunden werden. Die Reise endete zunächst auf dem Revier der Bundespolizei, wo der Mann erkennungsdienstlich behandelt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass der 29-Jährige kein Unbekannter in Deutschland war. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Durch die Bundespolizei wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und unerlaubtem Aufenthaltes in Deutschland eingeleitet. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro wurde einbehalten, zudem wurden die falschen Dokumente sichergestellt.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)