Unfall BW: Person von Lastwagen erfasst und getötet

Zwei Polizisten

Markdorf (Bodenseekreis) (ddna)

Auf dem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Rudolf – Diesel – Straße ist am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr eine 82-jährige Frau, die mit einem Rollator unterwegs war, von einem Lastwagen erfasst und so schwer verletzt worden, dass sie noch an der Unfallstelle an den Folgen ihrer Verletzungen verstarb.

Der Fahrer des Lastwagens war dabei, mit seinem Fahrzeug rückwärts an die Rampe des Discounters heranzufahren. Dabei übersah er die 82-Jährige, die mit ihrem Rollator den Parkplatz überquerte. Sie wurde von dem Schwerlaster überrollt. Dabei erlitt sie so schwere Verletzungen, sodass ein Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen konnte. Der 48-jährige Lkw – Fahrer erlitt einen Schock. Er wurde an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst betreut und im Anschluss in ein Krankenhaus gebracht. Am Lastwagen entstand durch die Kollision geringer Sachschaden. Die Freiwillige Feuerwehr sowie ein Krisen – Interventions – Team waren vor Ort im Einsatz. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde zur Untersuchung an der Unfallstelle ein Gutachter hinzugezogen.

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion