Unfall BW: Unfall mit einem schwer verletzten Kradlenker

Motorradunfall

Ludwigsburg (ddna)

Ein 53- jähriger Krad – Lenker befuhr die Südrandstraße am Dienstagabend um 19:25 Uhr aus Richtung der BAB A8 Anschlussstelle Leonberg – Ost kommend in Richtung Anschlussstelle Leonberg – West. Ein 20-jähriger Pkw – Lenker befuhr die Südrandstraße in der Gegenrichtung. Dieser bog auf Höhe einer Tankstelle nach links auf deren Gelände ab, ohne den Vorrang des entgegenkommenden Krad – Lenkers zu beachten. Es kam zur Kollision. Der Kradlenker schleuderte nach dem Zusammenprall etwa 40 Meter über die Fahrbahn und kam nach rechts von der Fahrbahn im Grünstreifen zu liegen. Er verletzte sich schwer und wurde durch den Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Das THW Leonberg war mit 2 Fahrzeugen und 5 Einsatzkräften zur Ausleuchtung und Reinigung der Fahrbahn vor Ort. Ferner von der Polizei 3 Streifenwagen. Die Fahrzeuge waren beide nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen geborgen. Der Sachschaden am Pkw beträgt ca. 7.000 Euro und am Motorrad ca. 4.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.