Unfall NRW: Schwerer Unfall auf Radschnellweg – Die Polizei sucht Augenzeugen

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Essen (ddna)

45472 MH – Heißen:

Zu einem schweren Unfall auf dem Radschnellweg kam es Donnerstagmittag (11. November 2021) in Mülheim – Heißen. Die Polizei sucht Augenzeugen. Gegen 12:50 Uhr war eine Radfahrerin mit ihrem Pedelec auf dem Radweg aus Richtung Mülheim kommend in Richtung Essen unterwegs. In Höhe der Geitlingstraßeerführung BAB 40, könnte die Radfahrerin mit dem dortigen Mast eines Verkehrszeichens (VZ 237 – Radweg) zusammengestoßen sein und stürzte. Die 64 Jahre alte Frau verletzte sich bei dem Unfall schwer. Der Rettungsdienst brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Im Moment ist es unklar, wie es zu diesem schweren Verkehrsunfall gekommen ist. Ein 47-jähriger Mann leistete der Zweiradfahrerin Erste Hilfe. Den Unfall beobachtete er jedoch nicht. Es soll aber ein weiterer Mann am Unfallort erschienen sein, der als wichtiger Augenzeuge in Betracht kommen könnte. Er war bei Eintreffen der Polizei nicht mehr am Unfallort. Der Ermittler des Mülheimer Verkehrskommissariats bittet ihn und mögliche weitere Zeugen, sich mit der Dienststelle unter 0201-0 in Verbindung zu setzen. / MUe.

Quelle: Polizei Essen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion