Unfall NRW: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Alfter – Witterschlick ernsthaft verletzt

Motorradunfall

Bonnter (ddna)

Schwere Verletzungen erlitt ein 42- jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen (13. November 2021) in Alfter – Witterschlick.

Zum Unfallzeitpunkt, gegen Morgen, war ein 51-jähriger Autofahrer auf der Euskirchener Straße (B 56) von Bonn in Richtung Buschhoven unterwegs. An der Kreuzung mit der Straße Schmale Allee beabsichtigte er, nach links abzubiegen. Dabei übersah er nach dem derzeitigen Sachstand einen ihm entgegenkommenden Motorradfahrer und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.

Der Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Nach der Erstversorgung vor Ort durch einen Notarzt wurde er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer blieb nach derzeitigem Sachstand unverletzt.

Die beiden erheblich beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Anschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen. Den entstandenen Sachschaden bezifferten die eingesetzten Polizeibeamten mit rund 35.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Euskirchener Straße in beide Richtungen und leitete den Straßenverkehr ab.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernimmt das Verkehrskommissariat 2 der Bonner Polizei.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.