Polizei NRW: Unfallflucht mit Trunkenheit

Einsatz mit Fahrzeugen

Warendorf (ddna)

Heute beabsichtigte ein 56 jähriger Warendorfer mit seinem Pkw auf dem Parkplatz eines Baumarktes am August- Wessing- Damm in Warendorf einzuparken. Dabei beschädigte er am Nachmittag einen vor Ort geparkten Pkw. Der Warendorfer bemerkte den Zusammenstoß und begutachtete den Schaden. Im Anschluss parkte er sein Fahrzeug an anderer Stelle um, ohne sich um die Schadensregulierung zu sorgen. Aufmerksame Augenzeugen beobachten den Vorgang und informierten die Polizei. Der Warendorfer konnte kurz darauf durch Polizeibeamte angetroffen werden. Bei der Unfallaufnahme konnte eine Alkoholeinwirkung bei dem Warendorfer festgestellt werden. Es erfolgte ein Blutprobe und die Beschlagnahme seines Führerscheines. Die Schadenshöhe beträgt 2.500 Euro.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Feigheit oder Blackout: Abhauen nach Unfall nimmt zu

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Weniger schön: immer häufiger flüchten Fahrer und Fahrerinnen in Nordrhein-Westfalen von der Unfallstelle. Innerhalb von nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl der Unfallfluchten um 5.000 Fahrerinnen und Fahrer – von 139.000 auf 143.000!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“, warnt Innenminister Herbert Reul.

Immerhin, die Aufklärungsquote lag 2019 bei 40,9 %. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Die „Unfallflucht“ versteht zwar jeder, aber juristisch korrekt heißt es: „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ – niedergeschrieben in §142 des Strafgesetzbuches.