Polizei NRW: PKW-Fahrer zu angetrunken um Alkoholtest durchzuführen

Polizeiweste

Bielefeld (ddna)

HC/ Bielefeld – Innenstadt-

Sonntagmorgen, 14. November 2021, stoppten Polizisten die Fahrt eines betrunkenen PKW – Fahrers dank eines Zeugenhinweises.

Gegen Morgen fiel einem Bielefelder ein Mann auf, der bei seinem Gang über den Boulevard stark schwankte und häufig fast stürzte. Er bemerkte, dass der angetrunken wirkende Unbekannte in einen Wagen stieg und losfuhr. Der Beobachter rief die Polizei und verfolgte den Daihatsu von der Schmiedestraße in Richtung Jöllenbecker Straße. Während die Fahrt über den OWD und auf die Stapenhorststraße in Richtung stadtauswärts, gab der Verfolger den Beamten den Standort am Telefon durch.

Polizisten holten den Daihatsu Feroza an der Stapenhorststraße ein und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen, die dieser jedoch ignorierte. Ein zweiter Streifenwagen blockierte den stadtauswärts führenden Fahrstreifen der Stapenhorststraße/ Kurt – Schumacher – Straße, so dass der PKW – Fahrer dort schließlich anhielt.

Bei deren Kontrolle des 47-jährigen Fahrers aus Bielefeld nahmen die Beamten Alkoholgeruch wahr. Der Bielefelder war nicht in der Lage, einen Alkohol – Test durchzuführen. Ein Arzt entnahm ihm auf der Polizeistation eine Blutprobe und die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.