Unfall NRW: Autofahrerin schwer verletzt

Polizeiband

Warendorf (ddna)

Schwer verletzt wurde eine Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall, der sich heute 7:40 Uhr auf der Ahlener Straße in Beckum ereignete. Die 30 -Jährige und eine 29-Jährige befuhren mit ihren Autos die Ahlener Straße in Richtung Ahlen. Vor den beiden Fahrerinnen fuhr ein Lkw. Die 30-Jährige scherte mit ihrem Pkw aus, um zunächst das Auto der 29-jährigen Beckumerin zu überholen. Als die 30-Jährige in Höhe des Fahrzeugs der 29-Jährigen war, scherte diese ebenfalls zum Überholen aus. Die 29-jährige Beckumerin schob mit ihrem Auto den Pkw der 30-jährigen Beckumerin von der Fahrbahn, so dass dieser gegen einen Baum prallte.

Rettungskräfte brachten die Schwerverletzte zur stationären Versorgung in ein Krankenhaus. Die Ahlener Straße war zwischen dem Kreisverkehr Roland und dem Kreisverkehr Brulands Eck etwa eine Stunde gesperrt. Beide beschädigten Autos wurden abgeschleppt. Die untere Wasserbehörde war ebenfalls vor Ort, um den möglichen Schaden durch auslaufende Betriebsstoffe zu prüfen und weitere Maßnahmen zu treffen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 11.200 Euro.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion