Unfall NRW: Fußgänger frontal von Mercedes erfasst

Zwei Polizisten

Köln (ddna)

Eine 46- jährige Mercedes – Fahrerin hat am Freitagabend (19. November 2021) gegen 19:30 Uhr an der Kreuzung Maarhäuser Wegsestraße in Köln – Gremberghoven einen Fußgänger (57) frontal erfasst und erheblich verletzt. Laut Zeugenaussagen soll der 57-Jährige die Straße zuvor bei Rotlicht betreten haben. Rettungskräfte brachten den schwerverletzten Kölner zur stationären Behandlung in eine Klinik. Die 46-Jährige und ihre beiden Kinder (m10, w13) sowie die Tochter des Unfallopfers (15) erlitten einen Schock und wurden durch die Feuerwehr betreut. Polizisten stellten den Unfallwagen sicher.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.