Unfall NRW: Meldung der Autobahnpolizei – A 42 – Zwei Frauen bei Verkehrsunfall ernsthaft verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz – Verkehrsbeeinträchtigungen

Einsatz mit Fahrzeugen

Düsseldorf (ddna)

Meldung der Autobahnpolizei – A 42 – Duisburg – Zwei Frauen bei Verkehrsunfall ernsthaft verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz – Verkehrsbeeinträchtigungen

Freitag, 19. November 2021, 14:08 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag auf der A 42 bei Duisburg in Fahrtrichtung Kamp – Lintfort wurden zwei Frauen schwer verletzt. Eine 33 Jahre alte Frau musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Es kam zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Autobahnpolizei fuhr eine 33 Jahre alte Frau aus Duisburg mit ihrem Pkw den linken Fahrstreifen der A 42. In Höhe der Anschlussstelle Beek, in einer dortigen Baustelle, verlor die Duisburgerin die Kontrolle über ihr Auto, geriet nach rechts auf den mittleren Fahrstreifen und berührte den Pkw einer 49-Jährigen aus Dinslaken. In der Folge schleuderte das Auto der Duisburgerin in die rechte Seitenschutzplanke und über die gesamte Fahrbahn. Beide Fahrerinnen wurden aufgrund der Kollision ernsthaft verletzt. Die 33-Jährige kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Ein Krankenwagen brachte die 49 Jahre alte Frau ebenfalls in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Maßnahmen musste die Richtungsfahrbahn teilweise komplett gesperrt werden. Am Nachmittag konnten die Sperrungen aufgehoben und die Fahrbahn wieder freigegeben haben. Der Straßenverkehr staute sich bis auf 7.000 Metern.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.