Unfall NRW: Meldung der Autobahnpolizei – A 52 – Mann bei Verkehrsunfall ernsthaft verletzt – Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol

Einsatz mit Fahrzeugen

Düsseldorf (ddna)

Meldung der Autobahnpolizei – A 52 – Mönchengladbach – Mann bei Verkehrsunfall schwer verletzt – Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol

Samstag, 20. November 2021, 4:35 Uhr

Noch unklar sind die Umstände eines Unfalls am frühen Samstagmorgen auf der A 52 in Fahrtrichtung Roermond, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Da Hinweise auf den Konsum von Alkohol vorlagen, wurde ihm in einem Krankenhaus eine Blutprobenentnahme entnommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Autobahnpolizei und anhand der Spuren fuhr der 22 Jahre alte Mann aus Wegberg mit seinem Smart die A 52 und verlor offensichtlich an der Anschlussstelle Mönchengladbach – Nord die Kontrolle über seinen Pkw. In der Folge kollidierte er zunächst mit der linksseitigen Schutzplanke, schleuderte weiter über den dortigen Grünbereich und prallte dann gegen einen Baum. Er kam schwer verletzt in eine Klinik, wo ihm wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol eine Blutprobe entnommen wurde. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des 22-Jährigen.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.