Polizei NRW: Fahrradfahrer war mit rund 2,3 Promille absolut fahruntüchtig

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Bonn (ddna)

Weil ein 36-Jähriger am Samstagabend (20. November 2021) während der Fahrt mit seinem Fahrrad auf seinem Smartphone tippte, wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bonner Polizei in Dottendorf auf den Mann aufmerksam. Als der Fahrradfahrer auf der Servatuisstraße angehalten wurde, telefonierte er. Zuvor war er in starken Schlangenlinien gefahren. Der 36-Jährige war alkoholisiert. Er lallte und seine Aussprache war stark verwaschen. Ein Promilletest ergab einen Wert von rund 2,3 Promille. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutprobe zur Beweissicherung an, die ein Arzt dem Zweiradfahrer auf der Polizeiwache Bad Godesberg entnahm. Den 26-Jährigen erwartet ein Ermittlungsverfahren.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, Promillegrenzen beim Radfahren nicht einzuhalten. Alkoholisierte Radfahrer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Verkehrsteilnehmer. Bei Radfahrern liegt die Promillegrenze für die absolute Fahruntüchtigkeit bei 1,6 Promille. Wer mit diesem Wert oder mehr auf dem Rad fährt, begeht eine Straftat, auch wenn bei der Fahrt niemand zu Schaden gekommen ist. Fallen Radfahrer durch ihre Fahrweise auf oder gefährden andere, kann bereits ab Erreichen des relativen Grenzwertes von 0,3 Promille eine Strafanzeige erfolgen. Wer alkoholisiert auf dem Fahrrad erwischt wird, muss neben Bußgeldern und Geldstrafen auch mit Auswirkungen auf den Führerschein rechnen. Sowohl Punkte in Flensburg als auch die Anordnung zu einer zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) sowie der Entzug des Führerscheins sind mögliche Konsequenzen.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Blaulicht Redaktion