News Paderborn: Kamen Südring – Einbrecher mit Gitarrentaschen?

Polizeiauto auf der Straße

Paderborn (ddna)

(mb) Nach dem Einbruch in das Südringcenter in der Nacht zu Sonntag (Polizeibericht: https:/.presseportal.deulicht258408) laufen die Ermittlungen der Kripo.

Die Ermittler setzten vor allem auf Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben. Dazu gibt es weitere Informationen. Es ist durchaus möglich, dass die überörtlich aktiven Täter öffentliche Verkehrsmittel nutzen, um zu den Tatorten zu gelangen. Ihre Tatwerkzeuge transportieren sie eventuell in Gitarrentaschen oder ähnlichen Instrumententaschen, die teilweise auch als Rucksack getragen werden können.

Die Polizei fragt: „Wer hat solche Personen am Samstag am Bahnhof in Paderborn oder auf dem Weg zum Südring beobachtet? Wer hat rund um den Südring – Center in der Nacht zu Sonntag verdächtiges bemerkt?“ Sachdienliche Hinweise unter 052510.

Bei dem Einbruch, bei dem die Täter es vermutlich auf Geldautomaten in dem Einkaufscenter abgesehen hatten, sind über 10.000 Euro Sachschäden am Dach des Centers entstanden.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Zunächst eine gute News: in Nordrhein-Westfalen wird in diesem Jahr weniger eingebrochen. Dass die Einbruchsdelikte noch weniger werden hatte allerdings die Mehrheit der Experten vorausgesagt.

Durch das zehntausendfache Arbeiten im Home-Office sind vielen Tätern Einbruchsversuche zu gefährlich.

Trotzdem ist die Zahl erschreckend: im ersten Halbjahr 2020 wurde täglich in 80 NRW-Wohnungen eingebrochen. In den ersten sechs Monaten des Vor-Corona-Jahrs waren es 600 Einbrüche und Versuche mehr. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.