Unfall NRW: Meldung der Autobahnpolizei – A 46 – Kollision nach Fahrstreifenwechsel – Zwei Verletzte

Zwei Polizisten

Düsseldorf (ddna)

Montag, 22. November 2021, 16:50 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall gestern Nachmittag auf der A 46 in Richtung Düsseldorf prallten zwei Pkw nach einem Fahrstreifenwechsel zusammen. Zwei Menschen wurden ernsthaft verletzt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr ein 31-jähriger Mann aus Erkelenz mit seinem VW bei der Anschlussstelle Dremmen auf die A 46 Richtung Düsseldorf. Vom Beschleunigungsstreifen wechselte er direkt auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er offenbar einen 46-jährigen Renault – Fahrer aus Erkelenz, der von hinten herannahte. Trotz starker Bremsung konnte er einen Zusammenstoß mit dem 31 -Jährigen nicht verhindern. Dadurch schleuderte der Mann mit dem VW nach rechts und berührte dabei einen Opel, in dem ein 31-jähriger Mann aus Mönchengladbach saß. Der 46-jährige Renault – Fahrer und der 31-jährige Opel – Fahrer verletzten sich so schwer, dass Rettungskräfte sie in Krankenhäuser brachten. Die Richtungsfahrbahn Düsseldorf blieb ab der Anschlussstelle Dremmen für etwa zwei Stunden gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20.000 Euro.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.