Unfall BW: Verkehrsunfall nach Missachtung der Vorfahrt; Tödlicher Arbeitsunfall

Polizeiweste

Reutlingen (ddna)

Walddorfhäslach (RT): Vorfahrt missachtet

Die Missachtung der Vorfahrt ist die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Dienstagmorgen, gegen 6:30 Uhr, an der Kreuzung Wilhelm-Schickard-Straße / B 464 ereignet hat. Ein 64-Jähriger war mit seinem Skoda Fabia auf der Wilhelm-Schickard-Straße unterwegs und wollte die dortige Kreuzung geradeaus in Richtung der Auffahrt zur B 27 überqueren. Hierbei übersah er einen von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Maybach-Fahrer, welcher in Richtung Walddorfhäslach unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Sachschaden fiel mit insgesamt zirka 20.000 Euro allerdings beträchtlich aus. Der Maybach sowie der Skoda mussten abgeschleppt werden.

Jungingen (ZAK): Tödlicher Arbeitsunfall auf Baustelle

Auf einer Baustelle in Jungingen hat sich am Dienstagmittag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge lief ein 32-Jähriger kurz nach 12:30 Uhr über eine Holzdiele, die über den Arbeitsraum der Baugrube gelegt war. Die Diele gab dabei nach, worauf der Mann mehrere Meter tief stürzte. Dabei zog er sich so erhebliche Verletzungen zu, dass er noch vor Ort verstarb. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.