Blaulicht BW: (BC) (GP) (HDH) (UL) Region – Berauscht gefahren / Am Mittwoch zog die Polizei in mehreren Landkreisen zahlreiche Fahrer aus dem Verkehr.

Polizeiweste

Ulm (ddna)

(BC) am Morgen war ein 20-Jähriger in Ochsenhausen auffällig. Im Laubacher Weg hielt die Polizei den Mercedes – Fahrer an und hatte den Verdacht, dass der Mann Drogen genommen hat. Ein Test bestätigte das. Ein Arzt entnahm im Blut. Sein Auto musste der Mann stehen lassen.

Bereits am Dienstag kontrollierte die Polizei am Nachmittag einen 23-Jährigen in der Kellmünzer Straße in Erolzheim. Der Citroen – Fahrer händigte einen ausländischen Führerschein aus. Diese hätte er nach Ablauf einer Frist umschreiben lassen müssen. Weil er das versäumt hat, lenkte er sein Auto ohne gültigen Führerschein. Auf ihn kommt nun eine Anzeige zu. Eine 60-Jährige hatte den Citroen an den Mann verliehen. Auch sie muss mit einer Anzeige rechnen, weil sie zugelassen hat, dass er fährt.

Am Abend geriet ein Rollerfahrer in den Fokus der Beamten. Der 17-Jährige war im Krummen Weg in Biberach unterwegs und wurde kontrolliert. Schnell ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer berauscht gefahren sein könnte. Er musste Blut abgeben und seinen Roller stehen lassen.

(GP) am Nachmittag wurde ein Opel – Fahrer in der Eberhardtstraße in Geislingen angehalten. Bei dem 22-Jährigen hatten die Beamten den Verdacht, dass er berauschende Mittel genommen hat. Ein Test bestätigte das. Auch ihm wurde im Krankenhaus Blut abgenommen. Der Mann muss mit einer Anzeige und Fahrverbot rechnen.

In der Bahnhofstraße fuhr ein 17 -Jähriger mit seinem E-Scooter. Weil das Fahrzeug kein Kennzeichen hatte, fiel er den Beamten auf. Die stellten bei deren Kontrolle eindeutige Anzeichen auf den Konsum von Drogen fest. Der Test bestätigte das. Eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige schlossen sich an.

(HDH) gegen Abend fiel ein 21 -Jähriger bei einer Kontrolle in der Heidenheimer Straße in Bolheim auf. Die Beamten hatten den Eindruck, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Eine Blutprobenentnahme soll nun klären, ob der Mann Drogen genommen hat. Gegen 21 Uhr hielt die Polizei einen 59-Jährigen in der Mergelstetter Straße in Herbrechtingen an. Die Beamten hatten der Verdacht, dass der VW – Fahrer zu viel Alkohol getrunken hatte. Ein Test bestätigte das. Der Mann kam in ein Krankenhaus. Dort nahm ihm ein Arzt Blut ab. Das wird jetzt ausgewertet und soll Aufschluss darüber geben, wie viel Promille der Fahrer tatsächlich intus hatte.

(UL) Zwischen 10 und 11:30 Uhr kontrollierte die Polizei die Gurtpflicht im Ehinger Mühlweg. Dabei stellten die Beamten fünf Verstöße fest und führte belehrende Gespräche mit den Betroffenen. Auf die Gurtmuffel kommt jetzt ein Bußgeld zu.

Die Polizei warnt: Wer berauscht fährt, bringt sich und andere in Gefahr und riskiert seinen Führerschein. Denn Alkohol und Drogen schränken die Wahrnehmung ein, führen zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengen das Blickfeld, beeinträchtigen Reaktion und Koordination. Diese Mischung ist gefährlich.

Ein Sturz aus zehn Metern ist kaum zu überleben. Er entspricht aber einem Aufprall bei einer Geschwindigkeit von nur 50 km. Deshalb empfiehlt die Polizei, den Gurt immer anzulegen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: von 161.817 im ersten Halbjahr 2019 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 ( -22%) Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
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