Unfall BW: Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Ravensburg / Landkreis Ravensburg (ddna)

Schwer verletzt worden sind zwei Autofahrer am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 288 zwischen Ravensburg und Horgenzell auf Höhe von Mocken. Der 46-jährige Fahrer eines VW Transporters, der kurz nach 16 Uhr in Richtung Horgenzell unterwegs war, erkannte zu spät, dass ein vor ihm fahrender Dacia – Lenker bremste und nach links abbiegen wollte. Er fuhr auf den Dacia auf und schob den Pkw auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden Audi zusammenprallte. Der Audi – Fahrer sowie der Lenker des Dacia erlitten schwere Verletzungen und wurden von Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der 46 Jahre alte Unfallverursacher blieb indes unverletzt. Der Schaden, der an den drei Fahrzeugen entstand, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 20.000 Euro. Alle drei Wagen mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Zur Unfallaufnahme wurde die Landesstraße für etwa 2 Stunden gesperrt. Die Straßenmeisterei hatte eine örtliche Umleitung eingerichtet.

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.

Matthias Nemack