Unfall NRW: Zwei Unfälle auf Autobahnen bei Leverkusen

Polizeiweste

Köln (ddna)

Bei zwei Verkehrsunfällen auf den Autobahnen 1 und 3 bei Leverkusen sind am Montag (6. Dezember 2021) vier Menschen (m23, m34, m65, w75) verletzt worden. Rettungskräfte behandelten die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Polizisten ließen die Unfallwagen abschleppen. Das Verkehrskommissariat 2 hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Die Unfälle im Detail

Autobahn 1 kurz vor dem Autobahnkreuz Leverkusen in Richtung Köln:

Gegen Morgen soll ein 23 Jahre alter Renault – Fahrer auf einen im stockenden Straßenverkehr vor ihm bremsenden Skoda Octavia (Fahrer: 34) aufgefahren sein. Beide Männer erlitten ernstzunehmende Verletzungen.

Autobahn 3 kurz vor dem Autobahnkreuz Leverkusen in Richtung Frankfurt:

Nach aktuellen Erkenntnissen soll eine 75 Jahre alte Opel -Fahrerin am Abend in der Absicht von der A 3 auf die A1 abzufahren, stark abgebremst haben und auf der Fahrbahn zum Stehen gekommen sein, woraufhin ein Dacia (Fahrer: 65) auf den stehenden Corsa aufgefahren war. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die schwerverletzte Seniorin aus ihrem Fahrzeug. Der 65-Jährige kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizei Köln, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.