Unfall NRW: Verkehrsunfall mit schwerverletzter Person

Polizeiweste

Mönchengladbach (ddna)

Am heutigen Nachmittag kam es in Mönchengladbach Holt zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Auf der Straße Hehnerholt versuchte ein 77-jähriger Mann die Straße fußläufig in südwestliche Richtung zu überqueren. Hierbei wurde er von einem PKW erfasst, der die Straße Hehnerholt in Richtung Immelmannstraße befuhr. Der 63-jährige PKW-Fahrer konnte den Zusammenstoß trotz eingeleiteter Notbremsung nicht verhindern. Der 77-jährige Unfallbeteiligte wurde dem Krankenhaus Elisabeth zugeführt. Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Nahbereich der Unfallstell für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

Quelle: Polizei Mönchengladbach, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion