Unfall NRW: Fahrradfahrer (25) bei Kollision mit Pkw erheblich verletzt

Polizeiweste

Bochum (ddna)

Gestern (11. Januar 2022) kam es in Altenbochum zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 25-jähriger Fahrradfahrer aus Bochum erhebliche Verletzungen erlitt.

Nach bisherigem Stand war der Bochumer gegen Mittag mit seinem Zweirad auf der Oskar – Hoffmann – Straße in Richtung Wittener Straße unterwegs. Im Einmündungsbereich beabsichtigte der 25-Jährige, die Wittener Straße zu überqueren. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem von links kommenden Pkw – Fahrer (47, aus Bochum), der die Wittener Straße zeitgleich in Richtung Bochum – Langendreer befuhr.

Durch den Aufprall wurde der Fahrradfahrer von dem Pkw aufgeladen. Er stürzte auf die Fahrbahn und wurde dabei schwer verletzt. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Während der Dauer der Unfallaufnahme war die Wittener Straße in Fahrtrichtung Langendreer für etwa eine Stunde gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Matthias Koprek