Warnlagebericht für Deutschland

Eventsausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Mittwoch, 12.01.2022, 16:00 Uhr

Im Südosten tagsüber leichter Dauerfrost. Kommende Nacht und bis in
den Donnerstagvormittag hinein in der Mitte und im Süden leichter bis
mäßiger, lokal strenger Frost.

Entwicklung der Wetter- und Warnlage für die nächsten 24 Stunden
bis Donnerstag, 13.01.2022, 16:00 Uhr:

Eine Hochdruckzone mit Schwerpunkt nahe der Britischen Inseln
bestimmt bis auf Weiteres das Wetter insbesondere in der
Südwesthälfte Deutschlands. Im Norden und Osten hingegen prägen
schwache Tiefausläufer sowie wolkenreiche und relativ milde
Luftmassen von der Nordsee das Wettergeschehen.

FROST/GLÄTTE:
Im Südosten Deutschlands leichter Dauerfrost zwischen -1 und -4 Grad.
In der Nacht zum Donnerstag und bis in den Donnerstagvormittag hinein
im Süden verbreitet mäßiger Frost zwischen -5 und -10 Grad, an den
Alpen sowie in einigen Senken der südlichen Mittelgebirge strenger
Frost unter -10 Grad. In den mittleren Landesteilen leichter Frost
zwischen 0 und -5 Grad. Örtlich Glätte durch Reif oder gefrierende
Nässe.

Am Donnerstag im Süden nur noch vereinzelt leichter Dauerfrost.

GLATTEIS:
Ab dem späten Nachmittag und am Abend im Osterz- und im Zittauer
Gebirge lokales Glatteis durch gefrierenden Nieselregen nicht ganz
ausgeschlossen.

NEBEL:
In der Nacht zum Donnerstag und Donnerstagfrüh vor allem im
Mittelgebirgsraum Nebel durch aufliegende Wolken. Im Süden nur
örtliche Nebelfelder.

WIND:
Donnerstagfrüh zunächst an der Ostseeküste, im Tagesverlauf z.T. auch
im nordostdeutschen Binnenland auffrischender Wind um West mit
Windböen 7 Bft (um 55 km/h), zwischen Fischland-Darß und Rügen
exponiert stürmische Böen 8 Bft (um 70 km/h).
Darüber hinaus in einigen exponierten Hochlagen (Brocken,
Fichtelberg) stürmischen Böen oder Sturmböen 8-9 Bft (70 bis 85
km/h).

Mehr Informationen zur Unwetterlage in Ihrer Umgebung finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes.

Nächste Aktualisierung: spätestens Mittwoch, 12.01.2022, 21:00 Uhr

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Thomas Schumann