Weiter steigende Mieten in Dulsberg

Immobilien

In Dulsberg sind die Mieten der aktuell angebotenen 27 Wohnungen im Vergleich zu den Angeboten der Vorjahreswoche im Durchschnitt um 8,4 Prozent nach oben geschossen. Dies ergibt eine Auswertung für mehr als 90% der Angebotsmieten und Angebotspreise in dieser Woche.

Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen in Dulsberg mit Stand von heute 13,22 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Für den Stadtteil Dulsberg sehen die Mietpreisveränderungen im Detail wie folgt aus:

  • Wohnungen bis 40 Quadratmeter: durchschnittlicher Angebotspreis diese Woche 14,72 Euro pro Quadratmeter, in der Vorjahreswoche 13,51 Euro (+9 %)
  • Wohnungen zwischen 40-60 Quadratmeter: durchschnittlich 13,06 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 12,55 Euro (+4,1 %)
  • Wohnungen zwischen 60-90 Quadratmeter: durchschnittlich 12,38 Euro/Quadratmeter, Vorjahreswoche 11,52 Euro (+7,5 %)

Stadtteil-Porträt

Von der Einwohnerzahl steht Dulsberg mit 17.429 Einwohnern auf Platz 44 aller Hamburger Stadtteile und gehört damit zu den durchschnittlich großen Stadtteilen.

Wie setzt sich die Bevölkerung in Dulsberg zusammen? Es gibt mit 71,5 Prozent relativ viele Einpersonenhaushalte (ganz Hamburg: 54,5 Prozent) und weniger Haushalte mit Kindern als im Hamburger Durchschnitt, nämlich 11,2 Prozent (ganz Hamburg: 17,8 Prozent).

Auf dem Arbeitsmarkt sieht es minimal besser aus als für den Rest der Hansestadt: 1025 Bewohner von Dulsberg sind erwerbslos gemeldet (Stand zu Beginn 2019), die Hamburger Arbeitslosenquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 4,8 Prozent.

So sieht der Wohnungsmarkt im gesamten Bezirk aus:

Im Bezirk Hamburg-Nord, in dem Dulsberg liegt, haben sich die Mieten im Vergleich zur Vorjahreswoche mit einem Preisunterschied von 1,6 Prozent kaum verändert. Unabhängig von der Wohnungsgröße müssen Mieter aktuell 15,08 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Die Preise für Eigentumswohnungen im Bezirk Hamburg-Nord sind um 8,9 Prozent zur Vorjahreswoche nach oben gegangen. Im Durchschnitt werden aktuell 9.029 Euro pro Quadratmeter für Eigentumswohnungen verlangt.

Andreas Krämer